Warum eine US-Lizenz?

Die Frage stellen sich viele, wenn Sie hören, dass man auch als nicht-US-Staatsbürger eine US-Amateurfunklizenz erwerben kann. Die Beweggründe dafür sind vielfältig und wir möchten die wichtigsten hier einmal nennen:

  • In vielen Ländern ist es einfacher mit einer US-Lizenz eine Gastlizenz für ein bestimmtes Land zu bekommen.
  • Auf Schiffen unter US-Flagge darf man nach Absprache mit dem Kapitän mit einer US-Lizenz Funkbetrieb machen.
  • Auch Segler nutzen häufig den Amateurfunk zur privaten Kommunikation und Positionsübertragung und nutzen hier in der Regel die US-Lizenz.
  • Für die Nutzung von Remote-Stationen in den USA (z. B. Remote Ham Radio) ist in der Regel eine US-Afu-Lizenzen erforderlich.
  • Vielleicht möchte man aber auch grundsätzlich eine Amateurfunkprüfung ablegen, denn mit der Extra Class US-Lizenz kann man auf Antrag bei der Bundesnetzagentur eine deutsche Klasse A-Lizenz bekommen - umgedreht geht dies nicht.
  • Vielleicht möchte man sich aber auch nur aus Interesse an der englischen Sprache mit der US-Lizenz beschäftigen.

Eines sollte nicht die Motivation sein, nämlich die US-Afu-Prüfung zu machen, weil Sie "einfacher" ist. Die General Class und die Extra Class Prüfungen sind es bezogen auf die deutsche E- und A-Lizenz nämlich nicht sondern eher anspruchsvoller und zudem kommt noch die englische Sprache als Hürde hinzu. Aber es gibt ja auch viele Amateure die gerade die Herausforderung lieben. 

Wie auch immer die Motivation ausgeprägt ist, hier können Sie sich näher über die US-Afu-Lizenz informieren, bzw. die entsprechenden Quellen dafür finden.